Werbung, die deine Besucher hassen

Werbung auf Websites ist generell nicht gerne gesehen. Dabei ist Werbung oftmals nötig, um die anfallenden Kosten zu decken. Dennoch solltest du darauf achten, welche Werbeformen du auf deiner Website einsetzt. Denn es gibt Anzeigen, die deine Besucher regelrecht hassen. Das kann mitunter zur Folge haben, dass die Nutzer deine Website künftig meiden.

Um das zu verhindern, stelle ich dir hier die Werbeformen vor, auf die du unbedingt verzichten solltest.

 

Pop-ups

Pop-ups gehören zu den nervigsten Werbeformen überhaupt. Wer hasst es nicht, beim Betreten oder Verlassen einer Website, mit neuen Fenstern zu Werbeangeboten zugehäuft zu werden? Viele Browser haben inzwischen von Haus aus einen Pop-up Blocker eingebaut, so dass diese Art der Werbung kaum noch auffällt.

 

Automatische Wiedergabe von Sound und Video

Ein anderes, äußerst nerviges Werbemittel ist Sound. Besonders automatisch abgespielter Sound stört immens. Viele Nutzer haben im Hintergrund Musik laufen, oder die Boxen vom PC sind eingeschaltet. So übermittelte Anzeigen stören die gesamte Nutzererfahrung.

Dazu gehören ebenso Videos, die von alleine starten. Diese verbrauchen darüber hinaus auf mobilen Geräten auch noch unnötig Traffic. Lass deine Besucher einfach selbst entscheiden, ob die Videos von alleine starten sollen, oder nicht. Der Standard sollte dabei „nicht von alleine starten“ lauten!

 

Stark blinkende oder zappelnde Werbung

Ein weiteres, sehr unangenehmes Werbemittel sind stark flackernde oder blinkende Banner. Zum einen lenkt dies die Aufmerksamkeit ab, zum anderen ist es einfach nur nervig.

 

Layer Werbung

Äußerst ungerne gesehen ist die sogenannte Layer Werbung. Dabei fliegen animierte Werbebotschaften über den Bildschirm und bleiben über dem eigentlichen Inhalt der Website stehen. Die Layer Werbung verdeckt diesen dann. Zu aller Übel sind viele dieser Anzeigen auch extra falsch gestaltet. Ein Klick auf das „X“, welches sonst Fenster schließt, hat den gegenteiligen Effekt. Es ruft die beworbene Seite auf. Somit sind zwei nervige Werbeformen miteinander vereint: Layer Werbung und Trickwerbung. Das geht gar nicht!

 

Sonstiges

Daneben gibt es noch einige andere Werbeformen, die man ebenfalls nicht gerne sieht. Dazu zählen Anzeigen, die sehr viel Platz für sich beanspruchen. Aber auch Anzeigen, die keine Aussage haben, gehören dazu. Ebenso missfällt Werbung, die den User verwirrt oder austricksen möchte.

Auch Tracking des Users steht immer wieder in der Kritik. Im Prinzip verfolgen alle großen Werbenetzwerke den Nutzer, um relevante Anzeigen ausliefern zu können. Das missfällt aber vielen Nutzern, die dadurch Werbung komplett blocken. Hier kannst du jedoch kaum was machen, da du keinen großen Einfluss darauf hast. Du könntest höchstens auf Anzeigen aus Werbenetzwerken verzichten. Allerdings ist es so auch schwierig, entsprechende Werbepartner zu finden.

 

Alternativen

Doch es gibt auch Werbeformen, die viele Nutzer als nicht schlimm oder zumindest als nicht allzu störend empfinden. Dazu gehört unter anderem eine Anzeige,

  • wenn sie sich auf den Kontext der Website bezieht,
  • die auch Informationen über das beworbene Produkt enthält,
  • mit der sich der Nutzer identifizieren kann,
  • die zeigt was passiert, wenn man auf sie klickt.

 

Fazit

Als Fazit kann man ziehen, dass es Werbeformen gibt, auf deren Einsatz du unbedingt verzichten solltest. Setze die Anzeigen lieber gut bedacht ein. Passe sie deiner Zielgruppe an und binde sie schlussendlich so ein, dass sie sich nicht über die Inhalte legt. Dann hassen dich deine Besucher auch nicht für das Anzeigen von Werbebannern.

 


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