Newsletter vor Spam-Filtern schützen

Damit deine Newsletter nicht im Spam-Filter deiner Abonnenten landen, gibt es einige Tricks, dies zu verhindern. Spam-Filter sind häufig so eingestellt, dass sie möglichst viele Spam-Mails finden. Durch bestimmte Gestaltungsmuster und Schlagwörter kann es jedoch passieren, dass auch gewollte Newsletter im Spam-Filter landen. Besonders ärgerlich ist es, wenn dies schon auf Ebene des Providers geschieht. Hier hat man dann keinerlei Handhabe mehr.

In diesem Artikel nenne ich ein paar Anhaltspunkte, damit dein Newsletter weniger häufig als Spam eingestuft wird. Diese Punkte beziehen sich auf die strukturelle Gestaltung deines Newsletters und nicht auf die Inhalte.

 

Gestaltung  des Newsletters anpassen

Einige Spam-Filter erkennen Spam nicht nur anhand von bestimmten Schlagwörtern. Auch die Gestaltung des Newsletters könnte dafür sorgen, dass der Newsletter in einem Spam-Filter landet. Folgende Punkte solltest du bei der Gestaltung deines Newsletters beachten:

  • HTML-Code möglichst vermeiden
  • den Betreff oder viele Wörter im Text ausschließlich in Großbuchstaben schreiben
  • keine wechselnden Schriftgrößen und -arten verwenden
  • keine übermäßige Verwendung von Fett- oder Kursivschrift

 

Bestimmte Schlagwörter vermeiden

Bestimmte Schlagwörter in einer E-Mail können dazu führen, dass diese im Spam-Filter des Empfängers oder des Providers landen. Dazu gehören Wörter wie kostenlos, gratis, Viagra oder Ähnliches. Vermeide daher die Benutzung solcher Wörter möglichst ganz. Ansonsten sorge dafür, dass diese nicht übermäßig häufig im Text oder im Betreff des Newsletters vorkommen.

 

Regelmäßigkeit

Deine Abonnenten können sich unter Umständen gar nicht mehr daran erinnern, dass sie einen Newsletter bestellt haben. Das passiert immer dann, wenn dein Newsletter nur sehr unregelmäßig erscheint. Auch ist es gefährlich, wenn du zu große Abstände zwischen den einzelnen Newslettern lässt. Das hat zur Folge, dass manche User sich dann bei ihrem E-Mail-Anbieter über die Zusendung unerwünschter Mails beschweren. Sorge also für einen möglichst regelmäßigen Newsletter-Versand.

 

Adressen pflegen

Die Pflege der Stammdaten Ihrer User ist wichtig. Für manche E-Mail-Anbieter können häufige Rückläufer zu nicht zustellbaren Mails ein Indiz auf Spam-Versand sein. Daher sollten Sie die Stammdaten Ihrer Abonnenten regelmäßig pflegen und nicht mehr vorhandene E-Mail-Adressen aussortieren.

 

Sonstiges

Dass du deinen Newsletter nur über vertrauenswürdige Mail-Server versenden solltest, versteht sich quasi von selbst. Wen du deinen Newsletter über einen dubiosen Hosting-Service verschickst, darfst du dich nicht wundern, wenn man ihn als Spam einstuft. Ebenfalls solltest du darauf achten, dass die reply-to und die from-Adresse des Newsletters übereinstimmen. Manche Provider filtern auch auf diesem Wege Spam-Mails aus.

Achte darauf, dass es für deinen Newsletter möglichst keinen Anlass zur Beschwerde gibt. Wurde erst einmal der Server, über den du deinen Newsletter versendest, als Spam-Server eingestuft, ist es in der Regel sehr schwierig, das wieder rückgängig zu machen.


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