Goldene Regeln beim Aktualisieren

Du magst es kaum glauben, aber auch beim Aktualisieren einer Website kannst du jede Menge Fehler machen. Um das zu vermeiden, habe ich in diesem Artikel einige Stichpunkte für dich zusammengestellt, anhand derer du verschiedene Fehler vermeiden kannst.

 

Sich Zeit nehmen

Ein Update des Inhalts braucht Zeit, genau wie ein Design-Update. Nimm dir diese Zeit! Versuche nicht, alles auf den letzten Drücker zu erledigen. Lieber ein paar Stunden mehr investieren, als hinterher ein paar Stunden zu wenig haben – oder schlimmer: Das nicht alles so funktioniert, wie es sollte.

 

Sorgfältige Planung

Bei größeren Updates ist eine sorgfältige Planung äußert sinnvoll und teilweise unabdingbar. Bevor du an die Arbeit gehst, überprüfe zunächst was überhaupt geändert werden muss. Es bringt nichts, wenn du einen Text löschst, um ihn anschließend mit anderen Worten noch einmal neu aufzuschreiben, wenn dabei im Endeffekt alles beim Alten bleibt. Überlege dir daher vorher, was für ein Update sinnvoll ist.

Anschließend kommt die Planungsphase. Hier wird geklärt, was und wie etwas geändert werden soll. Auch wird hier überlegt, welche neuen Inhalte die Seite zukünftig zieren sollen. Wenn die Planungsphase vorüber ist, kannst du dich an die Arbeit machen. Gehe dabei Schritt für Schritt vor, sonst können sich schnell kleinere Fehlerchen einschleichen.

 

Testen, Gegenlesen und nochmals testen

Wer seine Seiten nach einem größeren Update nicht testet, hat schon halb verloren. Immer wieder schleichen sich kleinere und größere Fehler ein. Nach einem größeren Update solltest du auf alle Fälle die Funktion deiner Webseite überprüfen. Nichts ist schlimmer, als eine nicht funktionierende Webseite, weil nach dem Update irgendwas kaputt gegangen ist.

Teste dabei entweder offline, also auf dem eigenen Rechner, oder aber schalten deine Webseite während des Updates in einen Wartungsmodus. Notfalls schaltest du eine neue Index-Seite, auf der du auf das Update hinweist. Wenn du das tust, gebe unbedingt einen ungefähren Zeitpunkt an, wann das Update beendet sein wird. Informiere auch im Vorfeld deine Besucher über das kommende Update. So kannst du nicht vor Vorfreude wecken, sondern auch Unmut verhindern falls etwas mal nicht so funktioniert wie es sollte.

Überprüfe im Zuge eines Updates auch, ob noch alle Links und Verweise auf deiner Seite ihre Gültigkeit besitzen. Es ist immer wieder ärgerlich, wenn man auf einen Link klickt, der ins Nichts führt. An dieser Stelle solltest du auch deine Inhalte – vor allen Dingen die neuen – noch einmal gegenlesen. Kleine Tippfehler schleichen sich immer wieder mal ein, keine Frage. Dennoch sollten es nicht zu viele werden, sonst wirkt es unseriös.

Besonders nach einem Design-Update solltest du auch prüfen, ob verschiedene Browser deine Seite weiterhin fehlerfrei anzeigen. Zumindest mit den bekanntesten Browsern solltest du deine Website auf Herz und Nieren testen.

 

Keine User vergraulen

Ein Update zur Mittags- oder Abendzeit ist immer schlecht. Denn zu diesen Tageszeiten sind die meisten Leute im Netz unterwegs und somit auch auf deiner Website. Auch solltest du auf die Wochentage und auf die Jahreszeit achten. An Wochenenden, zu Ferienzeiten und an verregneten Tagen sind nachweislich mehr Menschen online, als unter der Woche und an sehr sonnigen und schönen Tagen.

Updates, bei denen du deine Webseite kurzfristig außer Betrieb setzen musst, solltest du daher am späten Abend, am frühen Morgen oder am besten tief in der Nacht durchführen. Einmal eine Nachtschicht einlegen ist besser, als womöglich hunderte von Besuchern zu vergraulen. Außerdem hast du so die Möglichkeit Fehler ganz in Ruhe auszumerzen, falls tatsächlich etwas nicht funktioniert wie es sollte.

Wie bereits erwähnt, solltest du auf alle Fälle darauf achten, deine Besucher mit einem Zeitplan auf das Update vorzubereiten. Eine Ankündigung des Updates darf nicht fehlen, genau so wenig wie die ungefähre Zeit, die du für das Update brauchen wirst. Muss die Webseite für die Zeit des Updates offline genommen werden, erstelle eine Index-Datei, auf der du über das Update und den Zeitplan informierst. So können auch neue Besucher sehen, dass die Webseite nur vorübergehend nicht erreichbar ist.

Wenn beim Update Schwierigkeiten auftreten, so dass der Zeitplan nicht mehr eingehalten werden kann, informiere auch hierüber deine Besucher. Wenn du schreibst, dass die Website um 11:00 Uhr wieder erreichbar sein wird, sie aber um 11:30 Uhr immer noch offline ist, zeugt das nicht gerade von Seriosität. Gebe in diesem Fall auch einen Grund für die Verlängerung der Wartungsarbeiten an, so dass deine Besucher die zusätzliche Wartezeit auch verstehen können.

 

Sicherungskopien anfertigen

Vor größeren Updates solltest du auf alle Fälle eine Sicherungskopie deiner vorhandenen Daten anlegen. Bei Webseiten mit Datenbank empfiehlt es sich auch dringend, eine Sicherungskopie der Datenbank anzufertigen. Nur so gewährleistet du, dass du im Falle eines Falles deine Seiten zumindest mühelos wiederherstellen kannst.

Davon mal abgesehen sollte sowieso in regelmäßigen Abständen Sicherungskopien angelegt werden. So ist man immer auf der sicheren Seite.

 


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