Was deine Besucher gar nicht mögen

Es gibt einige Dinge, die Nutzer nicht sehen wollen. Dazu zählt bspw. übermäßige Werbung oder viele zappelnde Animationen. Was deine Besucher gar nicht mögen, zeige ich dir daher in diesem Artikel.

 

Viele zappelnde Animationen

Animierte Grafiken können sehr nervig sein. Besonders nervig sind sie dann, wenn sie zum einen schlecht gemacht sind und zum anderen wenn es zu viele davon auf einer Seite gibt. Für viele Web-Surfer reicht da schon mehr als eine Animation aus um als „zu viel“ zu gelten. Überdenke lieber den Einsatz von animierten Grafiken. Die meisten kostenlosen GIF-Animationen sind qualitativ schlecht gemacht und nerven einfach nur. Dazu kommt, dass nicht jeder Internetnutzer weiß, dass man die Animationen mit dem Drücken der ESC-Taste unterbrechen kann.

 

Zu kleiner Text

Gerade im heutigen Zeitalter, in dem sehr viel über Smartphones im Internet gesurft wird, stellt zu kleine Schrift zunehmend ein Hindernis dar. Von den Mitmenschen mit Sehschwäche, für die es dann zur Qual wird, kleine Texte am Bildschirm lesen zu müssen, spreche ich dabei noch nicht einmal. Allein schon aus Gründen der Usability solltest du auf den Einsatz von zu kleiner Schrift im Fließtext vermeiden.

Tipp: Verwende relative Größenangaben für die Schriftart. So kann jeder selbst in seinem Browser individuell einstellen, wie groß die Schriften dargestellt werden sollen.

 

Sich über den Inhalt legende Werbung

Werbung, die sich über den eigentlichen Inhalt der Webseite legt, ist eines der größten Ärgernisse überhaupt. Die so genannte Layer-Werbung sollte am besten überhaupt nicht mehr eingesetzt werden. Bedenke, dass es die Inhalte sind, weswegen die Besucher auf deine Seite gekommen sind. Die Layer-Werbung verhindert genau das, was der Besucher möchte: Die Inhalte lesen zu können.

Eine weitere, sehr nervige Eigenschaft von Layer-Werbung ist, dass diese meist beim Schließen ein neues Fenster öffnet, oder es überhaupt keine Möglichkeit gibt, diese Werbung zu schließen. Daher unbedingt darauf verzichten!

 

Sich automatisch öffnende Fenster

Pop-up-Werbung wird dank Werbeblockern und Browser, die Pop-ups standardmäßig unterdrücken, zum Glück immer uninteressanter. Dennoch taucht diese Art der Werbung immer noch in abgewandelter Form auf: Sich automatisch öffnende Fenster oder Links, wenn mit dem Inhalt einer Website interagiert wird. Meist ist dabei noch nicht einmal erkenntlich, dass die Interaktion mit der Website eine solche Aktion auslöst.

Diese Werbeform ist äußerst nervig und veranlasst viele Seitenbesucher dazu, die Webseite sofort zu verlassen. Daher auch hier: Auf keinen Fall solltest du eine solche Werbeform einsetzen!

 

Automatische Änderung der Fenstergröße

Eigentlich wäre es ja ein super Tipp: Die Webseite auf eine Bildschirmgröße von beispielhaft 1024 x 768 Bildpunkten zu optimieren und anschließend die Fenstergröße automatisch auf diese Maße anpassen lassen.

So sieht die Webseite auch bei einer höheren Auflösung noch genau so aus, wie es der Webdesigner beabsichtigt. Doch Vorsicht: Browser speichern die eingestellten Fenstergrößen. Schließt man den Browser bei einer solchen Einstellung, öffnet sich das Browser-Fenster auch wieder mit dieser Größe.

Lassen dir gesagt sein: Niemand möchte bevormundet werden, was die Größe seines Browserfensters angeht. Außerdem nervt es, wenn der Browser sich die Einstellung merkt und man diesen erst manuell wieder zur alten Größe zurückziehen muss. Setze solche Scripte daher niemals ein. Deine Besucher werden es dir danken. Einzige Ausnahme sind Pop-ups. Wenn ein Browser-Fenster per Pop-up aufgeht, wird diese Einstellung meist nicht vom Browser gespeichert.

 

Zu lange Ladezeiten

Auch im Zeitalter von Hochgeschwindigkeits-DSL ist noch lange nicht jeder damit unterwegs. Versuche, die Größe deiner Webseite so klein wie möglich zu halten. Versuche auch einen geeigneten Hoster für deinen Webauftritt zu finden. Denn bei billigen Angeboten müssen sich meist hunderte von Webseiten einen Server teilen. Du kannst dir sicher vorstellen, dass dies nicht gerade förderlich für die Geschwindigkeit ist.

 

Fehlende Kontaktmöglichkeiten

Gerade Unternehmen sollten darauf achten, verschiedene Kontaktmöglichkeiten auf der Webseite anzugeben. Unternehmen sollten sich dabei aber auch bewusst sein, nicht nur eine E-Mail-Adresse und eine Postanschrift anzugeben. Auch eine Telefonnummer ist wichtig, da viele Kunden den persönlichen Kontakt in einem Gespräch suchen.

 

Tote Links

Große Ärgernisse sind auch tote Links. Denn warum einen Verweis zu einer anderen Webseite legen, wenn es dann doch nicht funktioniert? Überprüfe in regelmäßigen Abständen, ob die Links, die du zu anderen Webseiten gesetzt hast, noch gültig sind und aktualisiere oder entferne sie gegebenenfalls.

 

Hinweis

Diese Tipps dienen nur als Leitfaden. Natürlich empfindet jeder Mensch anders. Der eine mag sich an Pop-ups überhaupt nicht stören, einem anderen ist es egal, wie lange die Webseite lädt. Dafür werden andere Dinge als nicht erträglich empfunden. Dennoch: Wenn du dich an diese Tipps halten, wird dir wohl der Großteil deiner Seitenbesucher danken.

 


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