Promotion Tutorial

Dieses Promotion Tutorial soll dir dabei helfen, die ersten Schritte in Sachen Website-Promotion zu absolvieren.

Eine Website hat in der Regel nicht sofort einen großen Besucheransturm, sobald sie im Netz steht. Es gehört eine Menge zeitintensive Arbeit dazu, bis deine Website erst einmal bekannt ist und die (am Anfang) magische Grenze von 100 Aufrufen pro Tag überschreitet.

 

1. Der Anfang

Bevor du die Werbetrommel für deine Website rührst, solltest du darauf achten, dass die komplette Website im Netz steht. Alle Bereiche sollten fertiggestellt sein und keine Fehler oder leeren Seiten aufweisen.

Besonders intensiv musst du eingesetzte Scripte wie JavaScript, CSS oder PHP-Scripte mit verschiedenen Browsern testen. Dabei sollte deine Website mindestens mit dem Internet Explorer, Firefox und Chrome kompatibel sein. Wenn du ein iPhone, iPad oder Mac dein Eigen nennst, solltest du deine Website ebenfalls mit Safari testen.

Du wirst dich vielleicht fragen, warum du die Website mit all den Browsern testen musst. Diese Frage ist leicht beantwortet: Heutzutage gibt es nicht nur ein oder zwei Browser wie zu den Anfangszeiten des Internets. Die Palette an möglichen Browsern ist stark gewachsen. Im Grunde sind aber drei Browser-Engines im Einsatz: Trident (Internet Explorer), Gecko (Firefox) und WebKit (Chrome, Opera, Safari). Bei WebKit ist es jedoch so, dass die einzelnen Browser-Hersteller so genannte „Forks“ verwenden. Das sind Abwandlungen der WebKit-Engine mit eigenen Besonderheiten und Befehlen. Daher kann unter Umständen eine Website in Opera anders dargestellt werden als in Chrome, obwohl beide Browser auf der WebKit-Engine basieren.

Darüber hinaus macht es heute einen Unterschied, ob du deine Website auf einem normalen Desktop-Computer betrachtest, oder auf einem mobilen Gerät wie einem Tablet oder Smartphone. Hier kannst du deine Website den Umständen entsprechend anpassen und ein sogenanntes „Responsive Webdesign“ einsetzen. Weitere Einzelheiten zu diesem Thema findest du in der gesonderten Artikel-Reihe zum Responsive Webdesign.

Zusammenfassend kann man sagen, dass deine Website vollständig und in verschiedenen Browsern fehlerfrei dargestellt werden muss. Wenn du Responsive Webdesign einsetzt, solltest du dieses nach Möglichkeit ebenfalls auf verschiedenen Geräten testen.

 

2. Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Während du deine Website erstellst, solltest du zusätzlich auf eine korrekte Suchmaschinenoptimierung achten. Dieser Bereich ist sehr umfangreich, bringt dir aber viele Vorteile. Aufgrund des Umfangs dieses Themas verweise ich an dieser Stelle auf den SEO-Bereich hier auf Webmasterparadies.de.

Wichtig zu wissen ist, dass eine gute Onpage-Optimierung (also alles, was du selbst optimieren kannst) wichtig ist und von Anfang an in die Website mit einfließen sollte.

 

3. Eintragung in Suchmaschinen

Ist deine Website ganz neu und sonst noch nirgends im Internet erwähnt und verlinkt, kannst du sie bei verschiedenen Suchmaschinen eintragen. Heutzutage sind im Grunde nur zwei große Suchmaschinen übrig geblieben: Google und Bing. Die meisten anderen Suchmaschinen (z.B. Yahoo oder die Suche bei T-Online oder bei AOL) benutzen meist Suchergebnisse von Google oder Bing. Es gibt noch einige, wenige Suchmaschinenanbieter mit eigener Datenbank, diese sind im Grunde aber zu vernachlässigen, wie diese Statistik zeigt.

Um deine Website bei den Suchmaschinen einzutragen ist es wichtig, eine sogenannte Sitemap zu besitzen. Diese wird anschließend in den „Webmaster-Tools“ der Suchmaschinen (Anmeldung erforderlich) eingetragen. Darauf hin wird der jeweilige Spider der Suchmaschinen aktiv und indexiert deine Website.

Ist deine Website für Suchmaschinen optimiert und von deiner Suchmaschine indexiert, kannst du sie bald schon in den Suchergebnissen finden. Aber erwarte am Anfang nicht allzu viel. Mit ganz allgemeinen Suchbegriffen wie „Auto kaufen“ wirst du höchstwahrscheinlich nicht auf Seite 1 der Suchergebnisseite zu finden sein.

 

4. Eintrag in Link- und Bannerlisten

Der Eintrag in Link- und Bannerlisten ist heutzutage kaum ausschlaggebend und wird wohl keinen wirklichen Besucherstrom erzeugen. Das war in den früheren Jahren noch anders, da hier die Suchmaschinen noch nicht eine Reichweite wie heutzutage hatten. Heute besucht man Websites hauptsächlich über zwei Wege: Suchmaschinen und direkte Links von anderen Websites, beispielsweise in Blogs oder durch Erwähnungen in großen Portalen.

Dennoch kann ein Eintrag in einen Webkatalog etwas bringen. Aber nur dann, wenn dieser stark bekannt ist. Nähere Informationen zu diesem Thema findest du in meinem Ratgeber „Linkbuilding Teil 3: Webkataloge„.

 

5. Linktausch

Banner- und Linktausch war vor vielen Jahren noch ein beliebtes Mittel um Besucher auf die eigene Website zu locken. Auch heute noch kann ein Linktausch dazu führen, dass mehr Besucher den Weg zur eigenen Website finden. Insbesondere läuft das Ganze auch Hand in Hand mit der Suchmaschinenoptimierung.

Allerdings, und das ist wichtig, reine Linklisten guckt sich heutzutage kaum noch jemand an. Gesetzte Links sollten als Empfehlung einhergehen. Entweder, um interessante Zusatzinformationen zu liefern, oder als tatsächliche Empfehlung. Weiter noch: Links aus solchen Linklisten ist für die Suchmaschinenoptimierung heutzutage sogar eher schädlich. Zu viele Links dieser Art können dazu führen, dass Google dies als Link-Spam wertet und die Website anschließend abstraft. Somit verliert die Website massiv an Sichtbarkeit in der Suchmaschine.

Daher solltest du unbedingt darauf achten, dass ein Linktausch wirklich als Empfehlung zu sehen ist. Das funktioniert nur bei Websites, die das gleiche oder ein ähnliches Thema wie deine eigene Website behandelt.

Damit einhergehend finden bei Blogs auch häufig sogenannte „Gastartikel“ Einzug. Gastartikel sind von Blog-Fremden Personen geschrieben. Als Dankeschön für den zusätzlichen Content gibt es dann meist eine Erwähnung der Website des ursprünglichen Autors. Auch hier gilt: Gastbeiträge nur für artverwandte Websites zulassen und nicht nur zum Spamming.

 

6. Teilnahme am „Social Networking“

Das ganze Web ist heute „sozial“. Sei es durch führende Portale wie Facebook, Twitter oder Google+, sei es durch Youtube, sei es durch die vielen verschiedenen Blogs und Foren. Je häufiger du auf den entsprechenden Portalen in Erscheinung trittst, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass andere Personen dein Profil aufrufen oder – z.B. im Falle eines Forums – deine Signatur sehen.

So kannst du Links zu deiner Website in verschiedene Portale streuen oder Interesse an deiner Person oder deinem Unternehmen und somit schlussendlich auch deiner Website wecken. Je aktiver du dabei sind, desto mehr Besucher werden auch über diesen Wegen auf deine Website stoßen.

Beachte dabei allerdings, es niemals zu übertreiben. Spamming ist etwas, was niemand gerne sieht. Daher sollten deine Kommentare und Anregungen immer zu den Artikeln passen und nicht als Werbung durchgehen. Nimm aktiv, als interessierte Person teil und nicht als Roboter, der versucht Werbung zu machen.

 

7. Kommerzielle Werbung

Kommerzielle Werbung ist etwas, das meist nur für größere Firmen in Frage kommt. Dabei unterscheidet man zwischen Werbung in Massenmedien (Radio, TV) und Werbung im Internet (z.B. durch Teilnahme an einem Werbenetzwerk wie Google AdWords).

Kommerzielle Werbung ist kostenintensiv, bringt dafür aber auch eine Menge. Allerdings, wie schon gesagt, aufgrund der hohen Kosten eher für Firmen von Interesse. Weitere Informationen zur Werbung in Massenmedien erhältst du bei den entsprechenden Sendeanstalten.

 


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