Was vermieden werden sollte

Bei der Suchmaschinenoptimierung gibt es viele Dinge zu beachten. Manchmal hilft es dabei, das Pferd sozusagen von hinten aufzuzäumen.

Daher zeige ich dir in den folgenden Abschnitten, auf welche Dinge du bei deiner Website besser verzichten solltest.

 

Intro-Seite

Teilweise gibt es noch Webseiten, die mit einer sogenannten Intro-Seite beginnen. Auf dieser Intro-Seite befinden sich meistens Flash-Animationen oder Banner, die Besucher auf die eigentliche Webseite weiterleiten sollen. Aus der Sicht der Suchmaschinenoptimierung ist dies aber ein fataler Fehler, da es äußert schlechte Auswirkung auf die SEO hat.

Der Grund ist der, dass die Suchmaschinen-Robots, die eine Seite indizieren sollen, mit einer solchen Doorway-Page kaum etwas anfangen können. Meist befindet sich nämlich kein verwertbarer Inhalt für die Robots auf solchen Seiten. Wie schon erwähnt, besteht eine Intro-Seite meist aus den Zeilen „Skip Intro“ oder „Klicken Sie hier, um auf die Webseite zu gelangen“. Noch fataler ist es, wenn die Links zur eigentlichen Startseite auch noch in einer Flash-Animation eingebunden sind. Solchen Links können die Robots nämlich nicht folgen.

Eine mögliche Auswirkung eines SEO-Fehlers ist, dass eine Suchmaschine die Website gar nicht erst indiziert oder ganz nach hinten in den Index schiebt.

Es ist daher dringend anzuraten, auf solche Intro-Pages komplett zu verzichten. Die hübschen Animationen können bei Bedarf immer noch auf der eigentlichen Startseite untergebracht werden.

 

Verzeichnis-Wechsel

Ebenfalls ein häufig gemachter Fehler ist der Wechsel des Verzeichnisses, in dem sich die Website befindet. Oftmals passiert das, wenn man das CMS wechselt, oder ein anderes Template verwendet.

Das Problem bei einem Verzeichnis-Wechsel ist aber, dass so auch die Backlinks verloren gehen. Außerdem setzt sich das Ranking innerhalb der Suchmaschine wieder auf Null. Ein solcher Webseiten-Relaunch muss gut vorbereitet sein.

 

Nicht optimierte Links und Verweise

Aus Sicht der SEO kann auch die Art und Weise, wie man intern seine Seiten verlinkt, negative Auswirkungen haben. Ein Linktext der „Hier klicken“ lautet, würde zu einem besseren Suchmaschinenranking bei den Suchbegriffen „klicken“ und „hier“ führen. Dies macht jedoch natürlich keinen Sinn. Man sollte daher versuchen, seine Linktexte möglichst optimal zu beschreiben. Nach Möglichkeit sollte auch das gewünschten Keyword, welches auf die zu verlinkende Seite zutrifft, hier auftauchen.

 

Seiten-Titel & META-Angaben

Für eine erfolgreiche SEO sollte man auch die Seitentitel mit einbeziehen. Ein häufig gemachter Fehler dabei ist, immer wieder den gleichen Seitentitel zu verwenden. Beispielsweise den Namen der Website.

Der Seitentitel sollte hingegen immer etwas mit dem Inhalt der Seite oder des Artikels zu tun haben. Vermieden werden sollte es aber, möglichst viele Keywords mit in den Seitentitel zu stecken. Eine Suchmaschine wertet dies häufig als Spamming und straft es entsprechend ab.

Das Gleiche gilt im übrigen auch für die übrigen META-Angaben der Webseite. Auch die Beschreibung der Seite sollte man dem aktuellen Inhalt anpassen. Die META-Keywords beachtet Google jedoch nicht.

Füllt man die META-Keywords dennoch, schadet es aber auch nicht. Möglicherweise profitieren andere Suchmaschinen davon. Manchmal werten auch andere Programme diese Angaben aus.

 

URLs

Auch bei den URLs gibt es einiges zu beachten. Besonders beim Einsatz von so genannten Content Management Systemen kann es vorkommen, dass ein Artikel eine kryptische URL, wie z.B. „http://www.ihreseite.de/content.php?ID=AbZHDfq33612“ erhält. Ob sich daraus bei den Suchmaschinen ein schlechteres Ranking ergibt? Nun, bei diesem Thema scheiden sich die Geister. Es gibt sowohl Untersuchung dafür, dass solche URLs das Ranking verschlechtern, aber genau so auch Untersuchungen, die das Gegenteil behaupten.

Wie dem auch sei: Allein schon für die Barrierefreiheit und die Optik, solltest du solche URLs benutzerfreundlich umschreiben.

 

Bilder, Animationen und Flash

Flash kann, bei gekonntem Einsatz, sehr ansprechend und professionell aussehen. Für die Suchmaschinen-Optimierung ist es aber nicht gerade vorteilhaft. Fließtext und Links können, wenn sie sich innerhalb der Flash-Animationen befinden, von den Suchmaschinen-Robots nicht aufgenommen werden. Unter Umständen landet die Webseite somit überhaupt nicht im Index der Suchmaschine.
Bei Bildern verhält es sich ähnlich, jedoch kann man hier über die Attribute alt="..." und title="..." noch gewisse Informationen für die Robots weitergeben. Auch mit Blick auf die Barrierefreiheit sollte es jedoch noch Alternativen bieten.

 

Keyword-Spam

Keyword-Spam, oder auch Keyword Stuffing genannt, bezeichnet das übermäßige Verwenden von Schlüsselworten auf der Webseite. Viele Suchmaschinen erkennen Keyword-Spam, indem sie den prozentualen Anteil der Keywords am Gesamttext ermitteln. Ist dieser Wert zu hoch, erhält die betroffende Seite einen weit hinten liegenden Ranking-Platz. Oder sie wird unter Umständen erst gar nicht in den Index aufgenommen.

Suchmaschinen werden immer intelligenter, so dass sie Texte immer besser erkennen, die nicht natürlich wirken. Die Suchmaschinen strafen Webseiten auf, auf denen es nur für Suchmaschinen geschriebene Texte gibt.

 

Wenn du diese Punkte bei der Suchmaschinen-Optimierung beachtest, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Behalte daher diese Punkte immer im Hinterkopf, wenn du deine Seiten für Suchmaschinen optimieren willst.

 


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