Nofollow und die PageRank-Vererbung

Das Attribut nofollow kommt immer dann zum Einsatz, wenn du einen Link zu einer Website für eine Suchmaschine „entwertet“ möchtest.

Was genau damit gemeint ist und wo das Nofollow-Attribut eingesetzt werden sollte, erläutere ich in diesem Artikel.

 

Historie zum Attribut nofollow

Das Link-Attribut rel="nofollow" wurde aus einer Initiative heraus von Google, Microsoft und Yahoo entwickelt. Das ursprüngliche Ziel dieses Attributs ist es gewesen, Spam in Blogs und Foren zu vermeiden. Oftmals haben viele Webmaster regelrecht in Foren und Blogs gespammt, um hierdurch Backlinks aufzubauen. Mittels des Attributs nofollow kannst du jedoch verhindern, dass Suchmaschinen diese Links gewichten.

 

Aufbau des Nofollow-Attributs

Das Attribut kann man auf zwei unterschiedliche Arten in die eigene Website integrieren: Entweder man setzt es zu einzelnen Links hinzu, oder man fügt es in die META-Angaben der Website ein. In den META-Angaben gilt das Nofollow-Attribut dann für die komplette Seite, während es bei der ersten Variante nur für diese speziell gekennzeichneten Links gilt.

 

Nofollow im Link:

<a href="https://webmasterparadies.de/kontakt.html" rel="nofollow">

 

Nofollow in den META-Angaben:

<meta name=”robots” content=”nofollow” />

 

 

Link-Juice-Steuerung mit nofollow

Man kann jetzt auf die Idee kommen und sich fragen: „Hey… warum setze ich dieses Attribut nicht bei Links zu Seiten wie das Impressum oder der Kontaktseite?“

Das Problem ist: Der Link-Juice wird durch das Nofollow-Attribut unterbrochen und wird dadurch auch nicht für andere Backlinks erhalten. Das heißt, dass sich die übrig gebliebene „Link-Kraft“ nicht weiter auf andere Seiten verteilt, sondern einfach verpufft.

Daher sollte, außer in wenigen Ausnahmefällen, das Attribut nicht bei internen Links eingesetzt werden.

 

Anwendung von rel=“nofollow“

Das Nofollow-Attribut solltest du hingegen nur dazu nutzen, Links zu kennzeichnen, mit denen du – aus der Sicht der Website betrachtet – „nichts zu tun“ haben möchtest. Beispiele:

  • Werbelinks
  • Links zu nicht vertrauenswürdigen Webseiten
  • Auszeichnung von Links im Kommentarbereich oder Foren mit nofollow, um Spam zu vermeiden

 


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