Linkbuilding Teil 3: Eintrag in Webkataloge

Webkataloge spielen beim Thema SEO eigentlich keine Rolle mehr. Sie haben, wenn überhaupt, nur noch einen sehr geringen Nutzen. Warum widme ich den Webkatalogen also einen eigenen Teil im Linkbuilding-Guide? Die Antwort auf diese Frage lautet: Weil ich dir zeigen möchte, wie man es heute nicht mehr macht.

 

Rückblick

Noch vor einigen Jahren war es durchaus gängig, die eigene Website in so viele Webkataloge wie nur möglich einzutragen. Es gab sogar Programme zum Download, bei denen man seine Website in viele verschiedene Webkataloge gleichzeitig eintragen konnte. So war man in der Lage, viele neue Backlinks in kurzer Zeit zu realisieren.

Manche Webkataloge verlangten einen Backlink für die Aufnahme. Andere Webkataloge verlangten sogar einen geringen Euro-Betrag dafür, dass deine Website in das Verzeichnis aufgenommen wurde. Häufig haben diese Seiten mit dem Google Page Rank geworben, einem großen Ziel der damaligen Linkbuilding-Strategien.

 

Webkataloge und SEO heute

Heute ist der PageRank nicht mehr relevant. Der Grund: Google hat den PageRank beerdigt.

Heutzutage sind andere Faktoren wichtig für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung. Linkbuilding ist neben den Inhalten dabei eine der Hauptfaktoren. Daher kann man sich vielleicht denken, dass der Eintrag in Webkataloge auch einen großen Nutzen bringt.

Leider ist das nicht der Fall. Auch hier ist der Grund relativ einfach. Webkataloge sehen meistens wie folgt aus.

 

So sehen Webkataloge aus (Thumbnail)
Webkataloge bieten meist keinen Mehrwert.

 

 

Die Flächen in oranger Farbe stellen dabei die einzelnen Einträge dar. Wie du sehen kannst, reiht sich hier Link an Link an Link, Website an Website. Wie ich schon im ersten Teil des Linkbuilding-Guides geschrieben habe, ist nicht die reine Quantität der Links der ausschlaggebende Ranking-Faktor. Vielmehr ist es die Qualität der Links.

Diese ist bei Webkatalogen nicht sehr hoch, geschweige denn überhaupt vorhanden. Es reiht sich Link an Link, ohne dabei einen wirklichen Mehrwert zu bieten. Daher bewertet Google die Links aus solchen, wie eben gezeigten, Webkatalogen als nicht beachtenswert. Erkennt eine Suchmaschine viele solcher Links, straft sie schlimmstenfalls die Webseiten entsprechend ab.

Daher sollte das massenhafte Eintragen in Webkatalogen unbedingt vermieden werden.

 

Gibt es Ausnahmen?

Wie so häufig gibt es auch hier Ausnahmen. Gegen einen Eintrag im Verzeichnis DMOZ spricht nichts. Es spricht auch nichts in Eintragung in Kataloge, die eine starke Themenrelevanz zur eigenen Webseite aufweisen können. Aber dies ist bei den meisten Webkatalogen eben nicht gegeben.

Wichtig ist, dass man es nicht übertreibt und die eigene Backlink-Strategie darauf auslegt, sich in möglichst vielen Webkatalogen einzutragen. Diese Vorgehensweise ist heute nachteilig für eine Website. Wenn überhaupt, solltest du dich auf einige wenige Kataloge und Verzeichnisse beschränken.

Linkbuilding wird heutzutage anders betrieben.

 


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