Linkbuilding Teil 1: Grundlagen

Externe Links aufzubauen, um ein höheres Page Ranking zu erreichen, ist gar nicht mal so einfach, wie es sich anhört. Es gibt dabei nämlich einiges zu beachten. Die pure Anzahl der externen Links ist noch nicht einmal das ausschlaggebendste Argument für ein höheres Ranking in den Suchmaschinen.

Ziel ist es, hochwertige Backlinks zu erhalten, die einen Bezug zur eigenen Seite haben. Damit beim so genannten „Linkbuilding“ nichts schief läuft, soll dir dieser Artikel dabei helfen, dich zu orientieren.

 

Was man beachten muss

Natürliches Linkbuilding

Suchmaschinen erkennen und bestrafen Spam und Manipulationsversuche. Daher ist es sehr wichtig, beim Linkbuilding vorsichtig und langsam vorzugehen. Linkbuilding ist ein langsamer und kontinuierlicher Prozess, der viel Geduld erfordert. Es wird rein gar nichts bringen, seine frisch erstellte Webseite innerhalb von wenigen Tagen bei allen möglichen Verzeichnissen anzumelden, andere Webmaster anzuschreiben und massiv Werbung zu machen.

Wenn die Webseite innerhalb von einer Woche von 0 Backlinks auf 10000 Backlinks hochspringt (nur um mal einen fiktiven Wert zu nennen), werden die Suchmaschinen dies als Manipulationsversuch werten und entsprechend bestrafen. Deine Webseite fliegt dann entweder ganz aus dem Index, oder nach ganz hinten verbannt. Dort bekommt sie dann niemand mehr zu Gesicht.

 

Geduld beweisen

Beweise also Geduld. Wenn du beim Linkbuilding langsam vorgehst, ergeben sich dadurch mehrere Vorteile. Zum einen sind die verschiedenen Möglichkeiten nicht allzu schnell erschöpft, zum anderen ist natürlich die Gefahr geringer, das Linkbuilding aus Sicht der Suchmaschinen als Manipulationsversuch zu sehen. Ein langsamer, aber dafür stetiger Prozess ist hier der ausschlaggebende Knackpunkt. Konkrete Zahlen kann man dabei nur schwer nennen. Zum einen hängt dies vom Thema deiner Webseite ab, zum anderen wie viel Zeit du für das Linkbuilding aufbringen willst.

Denke immer daran: Linkbuilding muss langsam und möglichst kontinuierlich voranschreiten. Anstatt einmal die Woche sieben neue Backlinks auf einmal zu ergattern (weil du beispielsweise am Sonntag Zeit für Linkbuilding hast) ist es besser, lieber einen neuen Backlink pro Tag herbeizuführen.

 

Themenrelevantes Linkbuilding

Wichtig dabei ist auch, möglichst inhaltsnahe Partnerschaften aufzubauen. Wenn du eine Seite über Tiermedizin betreibst, ist ein Linkpartner, dessen Seite sich um Motorsport dreht ein denkbar schlechter Linkpartner. Hierbei geht es nicht nur um potentielle Besucher, die du über diese Linkpartnerschaften erreichen kannst. Beim Thema SEO geht es vor allen Dingen auch darum, dass auch die großen Suchmaschinen auf Verweise achten, die themenrelevant sind. Google analysiert unter anderem auch die Themenverwandtschaft zweier verlinkter Webseiten. Im obigen Beispiel wäre ein Link von der Motorsport-Webseite viel weniger Wert, als ein Link von der Webseite eines anderen Tierarztes.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass Linkbuilding langsam und möglichst gleichmäßig geschehen sollte. Außerdem sollte man darauf achten, Backlinks von möglichst themenverwandten Webseiten zu bekommen.

 

Vorbereitungen

Inhalte fertigstellen

Bevor du mit dem Linkbuilding startest, musst du einige Vorkehrungen treffen. Zunächst solltest du die Inhalte deiner Webseite fertig stellen, weil es überhaupt nichts bringt, unfertige Webseiten zu promoten.

Die großen Suchmaschinen sind nämlich „scharf auf Content“. Wenn es bei dir jedoch nichts zu holen gibt, bringt auch das beste Linkbuilding nichts. Natürlich solltest du am Anfang nicht alle Trümpfe aus der Hand geben. Schließlich ist es auch wichtig, kontinuierlich neuen Inhalt auf deinen Seiten zu veröffentlichen. Die gröbsten Dinge sollten jedoch bereits stehen und die Suchmaschinen sollten schon einiges an Inhalt vorfinden, den sie indexieren können.

 

Analyse des Seitenprofils

Wenn deine Webseite fertig gestellt ist, beginnt zuerst eine Analyse der Webseite. Du brauchst einige Daten zu deiner Webseite, die du bei Bedarf angeben kannst. Stelle also fest, was das Besondere deiner Seiten ist und heben dies auch gesondert hervor. Verfasse Beschreibungstexte zu deinen Seiten. Mache dir Gedanken zu den Inhalten deiner Seite und versuche diese, in einigen Sätzen zu beschreiben. Dies ist wichtig, wenn du deine Website in Verzeichnisse eintragen möchtest. Auch möchte der ein oder andere potentieller Tauschpartner gerne etwas über deine Webseite erfahren.

 

Schlüsselbegriffe definieren

Danach solltest du überlegen, welche Schlüsselbegriffe zu deinen Seiten passen. Dabei solltest du nicht nur auf allgemeine Begriffe achten, sondern auch spezifischer werden oder sich mögliche Wortgruppen überlegen. Stelle dir vor, du benötigst Rat zum Thema Tiermedizin. Mit welchen Suchbegriffen würdest du selbst suchen?  Ziehe Freunde und Bekannte zu Rate. Frage diese nach möglichen Suchbegriffen. Danach könntest du selbst noch themenrelevante Webseiten besuchen und dich ein wenig in deren Keywords umschauen. So kannst du dir die ein oder andere Anregung abholen.

 

Linktauschpartner suchen

Für potentielle Linktauschpartner ist aber nicht nur der Inhalt deiner Seiten wichtig. Auch bereits vorhandener Bekanntheit deiner Website, Besucherzahlen, etc. könnten von Interesse sein. Das ist aber abhängig von den jeweiligen Linktauschpartnern. Bei manchen reicht auch nur eine Beschreibung der Seiten, die das Interesse an einer gegenseitigen Verlinkung wecken könnte. Lege dir für solche Eventualitäten auch immer aktuelle Daten und Zahlen bereit.

Wenn die Beschreibung der Webseite steht, die Keywords zusammengetragen sind und auch alle weiteren Informationen vorliegen, kannst du dich nun auf die Suche nach potentiellen Linktausch-Partnern machen. Dabei solltest du nicht die erstbesten Ergebnisse anschreiben. Erstelle zunächst eine Liste mit möglichen Partnern und sortiere diese nach Wichtigkeit. Denk immer daran: Der Linkaufbau sollte langsam und kontinuierlich vonstatten gehen.

 

Fazit

Es ist klar, dass diese Vorbereitungen viel Zeit und Geduld erfordern. Aber sie sind wichtig. Denn hast du erst einmal alles zusammengestellt, hast du alle benötigten Daten immer griffbereit. So investierst du am Anfang viel Zeit, hast es dafür hinterher jedoch wesentlich einfacher.

 

Linkaufbau in der Praxis

Nachdem alle Informationen zusammengetragen wurden, die Inhalte stehen und alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, kann es endlich mit dem Linkaufbau losgehen. Bedenke bitte, dass es für den Linkaufbau kein Wundermittel gibt. Manche Vorgehensweisen mögen für den einen besser funktionieren als für andere. Es hängt dabei immer ein wenig vom Konzept der eigenen Seiten ab, zum Thema und zur allgemeinen Vorgehensweise deinerseits. Dennoch dienen diese Tipps als guter Leitfaden, an dem man sich orientieren kann.

Zum Start kannst du dich nun an der von dir erstellten Liste orientieren. Beachte dabei, nicht zu schnell vorzugehen. Du solltest dabei ein oder zwei Eintragungen pro Tag nicht überschreiten. Du musst viel Geduld beweisen! Die abgearbeiteten Adressen kannst du dann in deiner Liste entsprechend markieren. Wichtig ist, diese Liste auch aufzubewahren. So kannst du später Ergänzungen einfügen oder Beiträge abändern.

Linktauschpartner solltest du regelmäßig überprüfen. Häufig entfernt man Links bei der Überarbeitung von Inhalten, oder wenn man die Artikel komplett löscht. Weiterhin solltest du darauf achten, nicht auf einer Seite mit vielen anderen Links zu erscheinen. Solche Listen sehen Suchmaschinen nicht gerne, da sich hier kaum Content finden lässt.

 

Weitere Möglichkeiten

Neben Linktausch kannst du auch Signaturen in Foren und Blogs verwenden, um deine Webseite zu verlinken. Dies ist gerade dann sinnvoll, wenn du viel in verschiedenen Foren oder Blogs unterwegs bist und dort eigene Beiträge schreibst. Allerdings solltest du es vermeiden, reine Werbeeinträge zu schreiben. Dies sehen Moderatoren und Administratoren überhaupt nicht gerne.

Ziehe also nicht los und schreibe wild irgendwelche Beiträge in Foren und Blogs. Achte auch hier darauf, beim Thema zu bleiben. Schließlich soll die Werbung für deine Seiten nicht offensichtlich werden. Es gibt auch Foren und Blogs, die sich um das Thema Homepage-Bewertung drehen. Natürlich kannst du hier deine eigene Webseite zur Bewertung anmelden.

Zusammenfassung

Zum Schluss gibt es die Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte:

  • Linkbuilding muss langsam, aber kontinuierlich vonstatten gehen
    • Lieber 1 Link pro Tag, als 7 jeden Sonntag auf einmal
  • Backlinks von themenrelevanten Seiten sammeln
  • Vor der Suche nach Linktauschpartnern, die eigene Webseite analysieren
    • umfassende Beschreibungstexte erstellen, die aber nicht nur nach Werbung aussehen
    • auch Kurzbeschreibungen zusammenstellen
    • relevante Keywords herausfinden
  • Auf die Linktauschpartner achten
    • oftmals werden Links entfernt oder geändert, wenn der Inhalt überarbeitet wird
  • Signaturen in Foren und Blogs nutzen, um auf die eigene Webseite aufmerksam zu machen
    • dabei pure Werbung unbedingt vermeiden!

 


Dir gefällt dieser Artikel?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.