Guter Content: Inhalte optimieren

Wenn es beim Thema Suchmaschinen-Optimierung eine wichtige Sache gibt, dann ist das guter Content! Der Inhalt deiner Webseite ist eines der wichtigsten Kriterien beim Ranking in den Ergebnisseiten der Suchmaschinen. Wer auf seiner Website nichts zu bieten hat – jedenfalls nichts, was eine Suchmaschine auswerten kann – wird auch nicht in den Index der Suchmaschine aufgenommen oder erhält nur einen Platz weit hinten im Index.

Als Content bezeichnet man den eigentlichen Inhalt einer Webseite. Dabei ist nicht nur von den Texten zu sprechen, sondern auch Bilder, Animationen, Flash-Objekte, Videodateien und Audio-Elemente sind ebenso damit gemeint. Aktueller und individueller Content ist für die Suchmaschinen eines der wichtigsten, wenn nicht sogar das wichtigste Kriterium für ein hohes Ranking überhaupt.

Im folgenden Abschnitt erkläre ich, was du beachten musst, damit „die Sache mit dem Content“ auch gut funktioniert.

 

Texte, Bilder und Animationen

Da Suchmaschinen Bilder und andere Medien-Objekte nicht so gut auswerten können, sind die Texte auf deinen Seiten natürlich das wichtigste Content-Kriterium. Animierte Grafiken und Videos mögen zwar schön aussehen, für die Suchmaschinenoptimierung sind sie jedoch kein Kriterium. Das soll nicht heißen, dass du keine Bilder und Animationen auf deinen Seiten verwenden solltest. Ganz im Gegenteil: Viele Informationen lassen sich mit entsprechenden visuellen Medien viel besser erläutern. Du solltest jedoch beachten, dass Suchmaschinen solche Dinge nicht so gut verwerten können. Daher sollte deine Webseite nicht nur aus Bildern oder einer großen Flash-Animation bestehen!

 

Kopierte Inhalte

Die großen Suchmaschinen haben Methoden entwickelt, neuen und individuellen Content zu erkennen und bewerten diesen entsprechend positiv. Das wiederum wirkt sich positiv auf das Ranking der Website in den Suchergebnissen aus.
Suchmaschinen erkennen kopierte Inhalte strafen diese ebenfalls entsprechend ab. Dazu zählen auch ähnlich klingende Inhalte, die nur ein wenig umgeschrieben wurden. Je nach schwere des Vergehens rutscht deine Webseite in den Suchergebnissen weiter nach hinten, oder deine Seite fliegt ganz aus dem Index. Schreibe daher lieber eigene Texte, das lieben die Suchmaschinen.

 

Keywords

META-Keywords

Versuche weiterhin, so viel Text wie möglich auf deinen Seiten unterzubringen. Die Keywords im META-Tag sind heutzutage bei weitem nicht mehr so wichtig, wie sie es früher einmal gewesen sind. Genau genommen beachtet Google diese gar nicht mehr. Heutzutage ist es der Inhalt einer Seite, den Suchmaschinen bevorzugt behandeln. Je ausführlicher du deine Texte schreibst, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass man deine Webseite beim Einsatz verschiedener Suchworte und Kombinationen derer findet.

 

Keyword-Dichte

Beim Schreiben der Texte solltest du darauf achten, auch möglichst viele der gewünschten Schlüsselwörter im Text zu verwenden. Es hieß einmal, dass die Schlüsselwort-Dichte, die oftmals auch mit dem englischen Begriff Keyword-Density beschrieben wird, dabei rund 5% betragen und diesen Wert nicht übersteigen sollte. Allerdings ist diese Regel inzwischen veraltet. Der Grundsatz lautet schlicht und ergreifend: Kein Keyword-Spamming betreiben.

 

Spam vermeiden

Vermeide es also, übermäßig viele Keywords aneinanderzureihen. Bedenke, dass du die Texte in erster Linie für die Besucher deiner Website schreibst und nicht für die Suchmaschinen. Diese können Keyword-Aneinanderreihungen recht zuverlässig erkennen und bestrafen dies entsprechend. Dazu zählt auch die damals sehr beliebte Methode, gewisse Suchbegriffe für die Besucher einer Seite einfach unsichtbar zu machen (weiße Schrift auf weißem Hintergrund beispielsweise).

 

Long-Tail-Optimierung

Beachten bei deinen Inhalten auch die Long-Tail-Optimierung. Gerade die weniger häufig gesuchten Keywords oder Keyword-Kombinationen bescheren dir die meisten Besucher. Hier ist nämlich die Wahrscheinlichkeit höher, dass deine Webseite unter den ersten Seiten zu finden ist, als bei den „hart umkämpften“ Keywords wie beispielsweise „CSS“ oder „HTML“.

 

Interne Verlinkung

Ebenfalls wichtig ist es, bei internen Verlinkungen darauf zu achten, für den Link auch die richtigen Begriffe zu finden. Einige Suchmaschinen achten nämlich auf die verwendeten Begriffe bei einer Verlinkung. Dazu ein Beispiel:

 

  • falsch: „Für weitere Informationen zu diesem Thema, hier klicken
  • richtig: „Schauen Sie in unsere Kategorie Suchmaschinen-Optimierung, für weitere Informationen“

 

Im ersten Beispiel würden bei einer Suchmaschine zu unserer Kategorie Suchmaschinen-Optimierung die Keywords „hier“ und „klicken“ assoziiert. Das ist natürlich völliger Unsinn. Das zweite Beispiel sieht daher schon viel besser aus, da hier die passenden Begriffe „Suchmaschinen“ und „Optimierung“ enthalten sind.

 

Rechtschreibung

Ebenso solltest du auf korrekte Rechtschreibung in deinen Texten achten. Natürlich ist klar, dass Tippfehler immer wieder mal passieren können. Dies ist auch nicht weiter schlimm. Dennoch sollten zu viele Fehler vermieden werden. Das wirkt nicht nur für die Seitenbesucher professioneller. Auch Suchmaschinen würden natürlich die falsch geschriebenen Wörter mit indexieren.

Dies kann zwei Auswirkungen haben:

  1. Manche Suchmaschinen erkennen solche Fehler und setzen deine Webseite weiter nach hinten in den Index. Jedenfalls dann, wenn sich die Fehler häufen.
  2. Andere Suchmaschinen achten auf so etwas nicht weiter. Deine Seiten sind jedoch unter Umständen nicht auffindbar, wenn die Suchbegriffe korrekt geschrieben sind.

 

Ein weiterer Faktor, der sich positiv auf die Suchmaschinen-Optimierung auswirken kann, ist die Gliederung deiner Texte. Dies erläutere ich im nächsten Abschnitt genauer.

 

Gliederung der Texte

Eine Gliederung der Texte ist nämlich nicht nur für deine Gäste äußerst sinnvoll. HTML und CSS bieten dabei mehrere Möglichkeiten, einen Text zu gliedern. Neben den Attributen für Überschriften (<h1>...</h1> bis <h6>...</h6>) sind auch Fettschrift, Unterstreichungen und Kursivtext Mittel, um bestimmte Abschnitte eines Textes hervorzuheben. Benutze diese Möglichkeiten.

Gerade Suchmaschinen sehen Abschnitte, die mit einer Überschrift beginnen, als wichtig an. Die Überschriften sollten die wichtigsten Keywords des Textes enthalten und etwas mit dem Inhalt des Abschnitts zu tun haben. Das hilft, mit den verwendeten Suchbegriffen, ein höheres Ranking auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen zu erhalten.

Mit Hilfe von CSS lässt sich dabei die Gestaltung der einzelnen Elemente genau definieren. Nutze diese Möglichkeiten, wenn dir das Standard-Layout nicht gefällt. Wenn du möchtest, kannst du das CSS-Tutorial dabei zu Rate ziehen.

 

Weiterführende Bild-Attribute

Wie bereits erwähnt, können Suchmaschinen mit Bildern an sich nicht viel anfangen. Bilder können sie nicht wie einen Text crawlen und bewerten. Dennoch gibt es einige Möglichkeiten, Suchmaschinen zumindest einige Informationen zum Bewerten mit an die Hand zu geben. Auch aus Sicht der Barrierefreiheit ist es sinnvoll, die nun folgenden Beispiele anzuwenden.

 

Alt-Attribut

Das HTML-Attribut alt="..." verwendest du, um einen kurzen, alternativen Text zu einem Bild auszugeben. Der Einsatz ist deswegen sinnvoll, da der Browser diesen Text anzeigt, wenn er ein Bild nicht laden bzw. anzeigen kann. Fährt der Nutzer mit seinem Mauszeiger über das Bild, zeigt der Browser den Text ebenfalls an.

 

Title-Attribut

Wie der Name schon sagt, ist das Attribut title="..." dafür da, dem Bild einen kurzen Titel zu geben.

 

Longdesc-Attribut

Mit dem Attribut longdesc="..." hingegen kann man längere und weiterführende Informationen einem Bild hinzufügen. Dabei wird ein Link zu den weiterführenden Inhalten dem Attribut hinzugefügt.

Du solltest darauf achten, zumindest das alt-Attribut immer zu verwenden. Verwendest du alle drei Attribute, bietest du den Suchmaschinen weitere Informationen zum Inhalt deiner Webseite, die sie auch verwerten können. Somit ist es auch nicht schlimm, wenn einige Passagen deiner Webseite aus Bildern bestehen.

 

Zusammenfassung

  • Achten auf individuellen Content
  • Verwende möglichst viel Text auf deinen Seiten
  • Im Text sollten die wichtigsten Schlüsselbegriffe vorkommen
    • Allerdings darfst du kein Keyword-Spamming betreiben
  • Schreibe Texte für deine Besucher, nicht für die Suchmaschinen.
    • Manipulationsversuche erkennen die Suchmaschinen und bestrafen es
  • Achte bei Verweisen darauf, ebenfalls Schlüsselwörter mit zu verlinken
  • Gliedere deine Texte
    • … mit Überschriften
    • … mit Text-Hervorhebungen wie z.B. Fettschrift
  • Verwende bei Bildern die weiterführenden Attribute, damit die Suchmaschinen etwas zum indexieren haben
    • alt für alternative Beschreibungstexte für deine Bilder
    • title für eine Bildüberschrift
    • longdesc für ausführliche Informationen

 


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