Einführung in die Suchmaschinenoptimierung

Die Suchmaschinenoptimierung, im folgenden nun abgekürzt SEO genannt, ist ein sehr aktuelles Thema. Schließlich möchtest du ja, dass die Suchmaschinen deine Webseite anzeigen.

Die Grundlagen, die für eine erfolgreiche SEO vonnöten sind, erkläre ich in den folgenden Abschnitten.

 

Wie funktionieren die Suchmaschinen?

Die Suchmaschinen funktionieren im allgemeinen immer gleich. Jede Suchmaschine nennt einen so genannten Spider oder Robot ihr Eigen, mit der das Internet nach neuen Inhalten zum indexieren durchforstet wird. Manche Suchmaschinen schicken diese Spider automatisch los, andere werden nur auf Anfrage aktiv. Dieses Programm folgt dabei allen Links, die auf den betreffenden Webseiten finden kann und indexiert diese. Schritt für Schritt arbeitet es sich dabei durch die Struktur deiner Webseite.

Die Suchmaschinen berechnen die Ergebnisse, die sie hinterher ausgeben, aufgrund bestimmter Algorithmen. Dabei prüft sie den Suchbegriff auf verschiedenste Art und Weise. Das Ranking, welches die Seiten erreichen, hängen unter anderem von folgenden Faktoren ab:

  • Wie angesehen ist die Webseite (eingehende Links)
  • Wie ist die Nutzererfahrung auf der Website (Ladezeiten, Inhalte)
  • In welcher Sprache ist der Inhalt
  • Wie aktuell ist die Seite
  • Wie ist die Seitenstruktur aufgebaut?
  • und vieles, vieles mehr

Dies sind nur Auszüge aus den Möglichkeiten zur Berechnung der angezeigten Reihenfolge. Große Suchmaschinen wie etwa Google prüfen die Webseite mit hochkomplizierten Algorithmen mit Hunderten oder tausenden Faktoren, die eine Rolle spielen. Wie du siehst, ist die SEO ein sehr wichtiger Bestandteil der Website-Promotion. Eine gute SEO braucht Zeit. Viel Zeit! Wenn du dir diese Zeit nimmst, wirst du aber auch einen angenehmen Nebeneffekt spüren.

 

Seitenstruktur: Sauberer Code

Der Code deiner Internetpräsenz – sei sie nun auf PHP basierend, XML, HTML, etc. – sollte immer sauber geschrieben sein. Versuche also möglichst keinen Editor zu verwenden, der viele unnötige und teilweise sogar falsche Tags in deine Webseiten einbaut. Auch wenn du ein CMS einsetzt, solltest du auf maximale Kompatibilität zu geltenden Standards achten und notfalls selbst Hand anlegen. Einige Suchmaschinen bewerten einen sauberen Sourcecode einer Webseite positiv.

Durch unsauberen Code kann es schlimmstenfalls passieren, dass eine Suchmaschine deine Webseite gar nicht erst indexiert.

META-Tags

Die META-Angaben im <head> ... </head> Bereich Ihrer Webseite sollten Sie besondere Aufmerksamkeit schenken. Die Angaben sollten vollständig und richtig sein. Keywords, Beschreibung der Webseite und der Titel der Seite sollte nicht dupliziert vorkommen. Du solltest sie vielmehr für jede einzelne Seite deiner Internetpräsenz anpassen.

Auch die Länge des Titels und der Meta-Description ist zu beachten. So sollten in etwa um die 155 Zeichen maximal in die Meta-Beschreibung hineinkommen, der Titel sollte kurz und prägnant sein. Der Grund: Suchmaschinen verwenden beide Angaben in der Suchergebnisliste und zeigt sie den Nutzern als Snippets an.

 

Keyword Density (Schlüsselwort-Dichte)

Natürlich sollten auch im Text die Schlüsselwörter vorkommen, unter denen deine Webseite auffindbar sein soll. Die Keyword Density beschreibt dabei, wie oft ein Schlüsselwort im Vergleich zum übrigen Text auf einer bestimmten Seite vorkommt.

Vor einigen Jahren wurden noch Empfehlungen abgegeben, wie etwa: „Nicht mehr als 3% Schlüsselwort-Dichte.“; Oder: „Mehr als 10% ist schädlich.“ Diese Tipps sind inzwischen nicht mehr zeitgemäß. Die Algorithmen der großen Suchmaschinen sind inzwischen so weit entwickelt, dass sie Spam recht gut erkennen.

Die META-Angaben zu den Keywords beachtet Google nicht mehr. Ausgewählte Schlüsselbegriffe, mit denen du in den Suchmaschinen auffindbar sein möchtest, sollten mehrfach im Text Erwähnung finden. Am besten ist es, wenn diese auch noch per Überschrift (<h1> ... </h1> bis <h6> ... </h6>) gekennzeichnet, oder durch Fett- bzw. Kursivschrift hervorgehoben werden.

Jedoch solltest du es nicht übertreiben. Natürlich könnte man jetzt denken, dass man einfach viele Keywords ans Ende oder an den Anfang der Seite stellt, und diese für den Besucher unsichtbar macht (beispielsweise Textfarbe = Hintergrundfarbe). Doch Achtung: Das erkennen die Suchmaschinen und strafen solche Webseiten ab, indem sie im Ranking sehr weit nach hinten rutschen. Im schlimmsten Fall nimmt die Suchmaschine eine solche Website komplett aus dem Index.

Ein schönes Tool zur Überprüfung, welche Keywörter auf Ihrer Seite überhaupt am häufigsten vorkommen, findest du bei Abakus Internet Marketing. Über dieses Tool, Topword genannt, kannst du auch schon die ersten Verbesserungsvorschläge für deine SEO einholen.

Die Texte auf der Website solltest du auf eine natürliche Art und Weise formulieren. Auch Alternativbegriffe zu den Keywords können in den Text mit aufgenommen werden.

 

Dynamischer Content

Oftmals erzeugen Webseiten, die auf einem CMS basieren, dynamischen Content. Diese stellt für Suchmaschinen häufig ein Problem dar. Die Suchmaschinen können Inhalte mit dynamischer URL zwar indexieren, allerdings können dann keine Keywords in die Bewertung einfließen. Davon mal abgesehen, ist es natürlich für die Optik und die Barrierefreiheit eindeutig besser, wenn die URL zu einem Ihrer Artikel nicht wie folgt lautet:

  • http://www.ihre-url.de/index.php?id=DmQwsT5861?author=IhrName?content=KlU771

Besser ist doch da eine URL wie:

  • http://www.ihre-url.de/promotion/website-optimierung.html

Um dies zu erreichen, könntest du auf einem Apache Webserver das Modul „Mod-Rewrite“ einsetzen. Dieses Modul schreibt dynamisch generierte URLs auf ein optimiertes Layout um, so dass auch wirklich jeder etwas damit anfangen kann. In einem separaten Artikel kannst du auch weitere Informationen zum korrekten Aufbau einer URL erhalten.

 

Externe SEO / Linkbuilding

Als „externe SEO“ kann man die Möglichkeiten beschreiben, deine Seite durch den Aufbau von externen Verweisen bekannter zu machen. Dabei ist es wichtig, möglichst viele externe Verweise für die eigene Webseite zu bekommen. Solche eingehenden Links wirken sich positiv auf das Ranking der eigenen Website aus. In der SEO nennt man diese Thematik Linkbuilding.

 

Google Page Rank

Der Page Rank von Google wurde lange Zeit als heiliger Gral der SEO betrachtet. Je höher der Pagerank (maximal war ein PR in Höhe von 10 möglich), desto „wichtiger“ wurde die Seite angesehen und desto begehrter waren Links von dieser Webseite. Dies hat dazu geführt, dass ein regelrechter Marktplatz rund um den Pagerank und Links von PR-starken Seiten entstanden ist.

Inzwischen ist der Page Rank jedoch nicht mehr von Bedeutung. Der Grund: Google hat ihn wieder abgeschafft.

 


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