Webdesign-Tipps
Webseiten mehrsprachig anbieten
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- Veröffentlicht am Samstag, 07. März 2009 12:36
- Geschrieben von Jan Pionzewski
Das Internet ist Global und, wie der Name schon vermuten lässt, daher auch international. Interessante Webseiten im deutschen Raum werden nicht unbedingt nur von deutschsprachigen Surfern besucht. Darüber hinaus sind auch international agierende Unternehmen auf internationale Besucher angewiesen.
Deswegen kann es durchaus sinnvoll sein, Ihre Webseite mehrsprachig zu erstellen. Wie das am besten funktioniert, können Sie in diesem Artikel lesen.
Webseiten manuell übersetzen
Die beste Methode, eine Webseite zu übersetzen, ist die manuelle Übersetzung. Immer dann, wenn ein neuer Artikel in deutscher Sprache erscheint, übersetzt ein Mitarbeiter diesen Artikel auch auf Englisch (zum Beispiel) und veröffentlicht diesen im englischsprachigen Teil der Webseite.Leider ist diese Methode auch sehr zeitaufwändig. Für sehr große Webseiten reicht da ein Mitarbeiter auch nicht aus, um den ganzen Berg von neuen Inhalten abzuarbeiten. Dennoch: Damit das Ergebnis genau und verständlich wird, sollte genau diese Methode möglichst immer angewandt werden. Kleinere Unternehmen, bei denen auch nicht jeden Tag etwas neues auf der Webseite zu finden ist, sollten die manuelle Übersetzung auf alle Fälle wählen.
Webseiten automatisch übersetzen lassen
Im Internet gibt es viele Tools, die eine Webseite auch automatisch übersetzen lassen können. Beispielhaft könnte man an dieser Stelle den Google-Übersetzer oder den Yahoo-Übersetzer BabelFish nennen, die auch beide komplette Webseiten übersetzen lassen können.Das Problem an beiden Tools ist jedoch, dass sie nur dann einigermaßen korrekt funktionieren, wenn eine sehr gehobene Sprache mit kurzen Sätzen verwendet wird. Die deutsche Sprache neigt zu ellenlangen Sätzen. Dies haben Sie sicherlich auch schon mehrfach hier auf Webmasterparadies.de bemerkt. Leider kommen die automatischen Übersetzungsprogramme damit nicht gut zurecht. Außerdem ist die deutsche Sprache dafür bekannt, dass sie nette Wortkreationen erfinden kann. Beispiel: Seeschifffahrtsbehördengebäude. Dieses Wort mag vielleicht im gesprochenen Wort noch funktionieren, doch kommt mit Sicherheit kein automatisches Übersetzungs-Tool damit zurecht.
Wer die Sprache, in die übersetzt werden soll, einigermaße gut spricht, wird bei Benutzung eines solchen Tools schnell feststellen, dass viele Sätze einfach nur unsinnig sind. Wie gesagt: Einigermaßen gut funktionieren diese Tools nur dann, wenn man wirklich einen gehobenen Sprachstil einsetzt und kurze Sätze verwendet.
Zumindest der Google-Translator bietet die Möglichkeit, bessere Übersetzungen für einzelne Sätze vorschlagen zu können. So kann man darauf hoffen, dass in Zukunft - wenn mehr User diese Möglichkeit auch nutzen - bessere Übersetzungen dabei herumkommen. Dennoch: Zu empfehlen sind diese automatischen Tools derzeit noch nicht so wirklich. Höchstens dann, um schon mal "grobe Vorarbeit" zu leisten, die man aber im Nachhinein immer noch manuell aufräumen muss, wenn man sich nicht vor seinem internationalen Publikum lächerlich machen möchte.





