Die Wahl des richtigen CMS: Teil 1 - Die private Webseite Drucken E-Mail
Know How - CMS, Blogs und Forensysteme

Die eigene Webseite zu Programmieren ist, wenn man einige HTML Kenntnisse besitzt noch relativ schnell realisiert. Doch wie sieht das ganze aus wenn die Seitenanzahl schnell an die hundert Seiten umfasst oder der Inhalt nicht mehr statisch ist, sondern redaktionell bearbeitet werden soll? In diesem Fall bleiben nur zwei Möglichkeiten:
Man erstellt in schwerer und langer Eigenarbeit eine eigene, meist per PHP und mit einer Datenbank ausgestattete Webseite oder man sucht sich ein bereits vorhandenes System dafür aus. Solche Systeme nennt man meistens CMS (Content Management System).
Der folgende Artikel beschäftigt sich überwiegend mit der Entscheidung zu einem CMS und kann aufgrund der hohen Anzahl an unterschiedlichen Systemen nur als Ratgeber dienen. Eine gute Übersicht über frei verfügbare CMS bietet die Seite http://www.opensourcecms.com. Dort kann man alle ausgestellten Systeme auch einmal Testen.


Teil 1: Die private Webseite

Wer ein System für die eigene Webseite sucht, sollte sich vorher überlegen, ob er nur eine „Visitenkarte“ im Internet möchte, oder ob er fortlaufend über etwas oder über sich berichten möchte.


Kategorie 1: Die Visitenkarte im Netz

Für eine reine Visitenkarte im Netz, an der sich nicht andauernd etwas ändern soll, verweise ich gerne darauf zurück, doch lieber bei einer statischen HTML Webseite zu bleiben. Andernfalls zu einem sehr simplen und einfachem CMS.


Kategorie 2: Über sich selbst oder einzelne Themen berichten

Jemand der andauernd etwas zu berichten hat und diese Berichte als wichtigsten Kernpunkt seiner Webseite sieht, der sollte sich einmal bei den Blogs umschauen. Ein Blog versteht sich als eine Art öffentliches Tagebuch, wobei man dabei nicht unbedingt über sich selbst Bloggen muss, sondern z.B. auch wie bei einer Nachrichtenseite über neue Geschehnisse berichten kann.


Kategorie 3: Persönliche Inhalte publizieren

Die dritte Kategorie der privaten Webseite bezieht sich auf all diejenigen die etwas erschaffen und publizieren möchten. Das können z.B. Musiker, Grafikdesigner oder Programmierer sein. Hier ist nur schwer eine Empfehlung zu geben, da es hier auf den persönlichen Geschmack ankommt. Eigenen würde sich hier sowohl der Blog als auch ein CMS. Wer hier Wert darauf legt, das immer das zuletzt erstellte Werk im Vordergrund steht und darüber auch eine Art Bericht dazu anfertigt, sollte sich zu einem Blog entscheiden. Wem es um die reine Präsentation seines Werkes geht ist vermutlich in diesem Fall mit einem CMS besser geholfen.